Wie ist Psychologie in Theorie und Praxis möglich?

Prämissen, Begriffe und methodische Zugänge hinterfragen


[PDF] Für Pluralität in Psychologie und Psychotherapie
In Reaktion auf den Referentenentwurf des Bundesministerium für Gesundheit vom 03.01.2019 zum PsychThGAusbRefG

Autorinnen: 
Müller, Sara
Studentin, Psychologie, Philipps-Universität Marburg
Breidenstein, Anne
M. Sc. Psychologie, PiA für TfP, Horst-Eberhard-Richter-Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Gießen


Die Freiheit des Denkens hängt auch davon ab, dass man zwischen unterschiedlichen Denkweisen wählen kann. Werden einem aber die Alternativen vorenthalten, weiß man nicht einmal, dass man frei wählen könnte, wenn man die unterschiedlichen Denkkonzepte kennen würde.

— Reinhold Hedtke.


Die Einseitigkeit in Forschung und Lehre ist für viele Studierende der Psychologie offensichtlich. Mit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs zur Gesetzreform und den Stellungnahmen der Vereine und Verbände sahen wir die Notwendigkeit ausführlich über die aktuelle Situation zu informieren und einen Anfang für eine erkenntnistheoretische Reflexion zu bieten. Dazu sollen implizite Annahmen deutlich gemacht und hinterfragt werden (siehe PDF oben).

Wir hoffen, dass eine Gesetzreform Pluralität mitdenkt.

 

Mit der Pluralen Psychologie möchten wir ein Netzwerk für Beiträge bieten, sodass marginalisierte Denkrichtungen der Psychologie und Psychotherapie zunächst zugänglicher werden und langfristig idealerweise (wieder) Eingang in die Lehre und Praxis finden.

Der Netzwerk Plurale Psychologie e.V. befindet sich im Aufbau.
Wir freuen uns über Fragen, Anmerkungen, Beiträge und Unterstützung jeglicher Art.

 

Hedtke, R. (2008). Ökonomische Denkweisen. Eine Einführung. Multiperspektivität, Alternativen, Grundlagen. Schwalbach: Wochenschau Verlag. http://www.uni-bielefeld.de/soz/ag/hedtke/pdf/Hedtke_Oekon-Denkweisen-2008_Einleitung.pdf