Das Netzwerk

Wozu Plurale Psychologie?

Mit der Pluralen Psychologie möchten wir ein Netzwerk anstoßen, dass die, mehr oder weniger kleinen, marginalisierten Strömungen und Ansätze der Psychologie (und Psychotherapie) vereinigt, diesen zunächst eine Plattform zur Kommunikation und Veröffentlichung von Artikeln und hoffentlich letztlich den Weg in die Lehre und Forschung ermöglicht.
Idealerweise fungieren Regionalgruppen zur Pluralen Psychologie als Initiator*innen für Veranstaltungsreihen, die sich jeweils – sofern vorhanden – mit lokalen Kreisen marginalisierter Ansätze in Verbindung setzen, um gemeinsam ein plurales (zunächst außercurriculares) Lehrangebot zu schaffen. Dabei werden nicht nur Hochschulgruppen, sondern ebenso lokale Verbände und Vereine mit einbezogen.

Ziele.

Das Netzwerks Plurale Psychologie bietet der Vielfalt psychologischer Theorien einen Raum. Verschiedene Perspektiven fördern Selbstkritik, Reflexion und Offenheit. Um der Komplexität des menschlichen Erlebens und Verhaltens gerecht zu werden, ist das Überschreiten von Disziplinen unabdingbar, so finden sich psychologische Diskurse in Philosophie, Soziologie, Ökonomik, Friedens- und Konfliktforschung, Neurowissenschaften usf.
Unser Anliegen richten wir explizit auch an die Politik, mediale Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft. Während der gesellschaftliche Einfluss der Psychologie durch psychotherapeutische Interventionen im Gesundheitssystem offensichtlicher ist, gilt er ebenso für die Ausbildung junger Menschen, die aktuelle Forschungspraxis und alle anderen psychologischen Tätigkeiten.

Aktivitäten.

Unsere Aktivitäten beinhalten hauptsächlich die Vernetzung interessierter und aktiver Menschen, Vereine, Verbände und Gesellschaften, sowie die inhaltliche kritische Auseinandersetzung mit Pluraler Psychologie. Momentan befinden wir uns im Aufbau und streben weitergehende Professionalisierung und Institutionalisierung an.